Lebe im Leben

Lebe im Leben!

Von der „Schwäche“ in die Stärke!
Aus dem Schatten ins Licht!

Im Leben begegnet jeder Mensch Phasen und Situationen, in denen sich die Schattenseiten des Lebens zeigen. Im Inneren und/oder im Außen.

Das kann eine Phase der privaten oder beruflichen Überforderung sein, ebenso wie eine Situation in der man sich zu einer Neuorientierung gezwungen sieht. Auch Ängste, wie z.B. Existenzangst oder Verlustangst können uns in diese gefühlte „Schwäche“ bringen.

Und auch gesundheitliche Probleme können solche Phasen auslösen.

Diese Zeiten lassen uns nicht mehr wirklich aktiv am Leben teilnehmen.

Wir leben nicht mehr in unserem Leben.

Auf der Schattenseite entsteht das Bedürfnis nach einer zielgerichteten und schnellen Hilfe auf allen Ebenen.

Hier biete ich Ihnen meine speziellen Angebote der ganzheitlichen Lebensberatung und des Ganzheitlichen Personal Coachings an, um Sie auf Ihrem Weg aus Ihrer gefühlten „Schwäche“ wieder in Ihre Stärke sinnvoll und auf allen Ebenen zu unterstützen, damit Sie in Ihrem Leben leben!

Wenn Sie in der Lage sind, über den Schatten hinaus zu blicken und sich folgende Fragen zu stellen:

• Was sind meine persönlichen Licht- und Schattenseiten?
• Was ist mir wichtig?
• Was will ich?
• Wo will ich hin?
• Wer bin ich?
• Wo stehe ich in meinem Leben?
• Was sind meine Wünsche und Bedürfnisse?

beginnt Ihr Weg in Ihr aktives Leben.
Lebe im Leben!

 

Eine Geschichte:

„Die Seele, die das Licht sehen wollte“

Es war einmal eine Seele. Sie hatte unendlichen Reichtum in sich. Sie trug die ganze Welt in sich.

Sie wusste nur nichts davon, denn sie war in ihrem ganzen Leben noch nie damit in Berührung gekommen.

Und das war so, weil sie innerlich von einer dicken, schwarzen und dunklen Masse überzogen war. Wer ihr dieses Kleid angezogen hatte, wusste keiner.

Die kleine Seele störte sich nicht daran, denn sie kannte es nicht anders und sie wusste auch nicht, dass es dunkel war. Und wenn, dann hätte ihr das nichts gesagt das Dunkel und Schwarz.

Eines Tages traf ich auf diese Seele.

Sie lag ganz bewegungslos, niedergehalten von dem Schwarzen da (und ich wusste nicht, wie lange schon) vor mir und als erstes fiel mir ihr schwarzer Panzer auf und dass so vieles, was sie nicht war, an ihr klebte. Viele Stimmen an und in und um sie herum sprachen in einem einzigen Wirrwarr. Es war nicht leicht für mich zu ihr durchzukommen.

Aber sie hatte mich vom ersten Augenblick erkannt. Und sie freute sich, als sie mich sah.

„Was möchte diese Seele haben?“ fragte ich mich. „Womit könnte ich ihr helfen, wenn sie es möchte, dass sie sich in sich und außer sich in ihrem Kleid bewegen kann?“

Und ich fragte sie:“ Weißt du um das Schwarze um dich?“

Und sie sagte: „ Nein. Was ist das „Schwarz“?“

Ich fragte sie: „Möchtest du es kennen lernen? Möchtest du, dass ich dir zeige, was Schwarz ist?“

Und ihre klare Antwort von ganz tief drinnen sagte: „Ja“.

Kaum hatte sie es ausgesprochen, da bemerkte ich, dass sie sich unsicher fühlte, denn sie wusste ja nicht, was passieren könnte, wenn sie verstand was schwarz ist.

So fragte sie mich:

„ Wenn du mich wahrnehmen lässt, was Schwarz ist, wirst du dann bei mir sein?“

„Ja, das werde ich. Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, wenn du dies möchtest.“

Da wurde die Seele ruhiger.

Ich fragte mich, wie ich ihr das“ Helle“ zeigen könnte. Und sofort kam Sonne.

Und ich fragte die Seele: „Kennst du die Sonne?“

„Nein. Wer ist das? Wird sie mir weh tun? Wird sie mich verletzten? Mag sie mich?“

„Die Sonne ist das Licht. Die Sonne ist Wärme! Die Sonne ist Lebenskraft!

Möchtest du, dass ich sie dir vorstelle?“

Die Seele wusste nicht so recht, ob ihr der Mut ausreichen würde. Und so fragte sie mich:

„Wirst du bei mir sein, wenn ich die Sonne kennen lerne?“
„Ja, das werde ich. Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, wenn du dies möchtest.“

Die Seele ging einen Moment in sich und dann sagte sie mit leichter Freude: „Ja, wenn du bei mir bist, dann könnte ich es versuchen.“

Wie kann ich ihr die Sonne zeigen, ohne dass sie von ihrer Kraft und Helligkeit erschreckt wird?

Und da wusste ich es.

Ich nahm sie bei der Hand und ich führte sie an einen See, der ruhig dalag und dessen Wasseroberfläche leicht im Wind sich bewegte.

Die Sonne war schon zur Hälfte untergegangen. Ihre zarten roten Töne spielten mit der Wasseroberfläche. Und diese nahm der Sonne ihr klares Bild.

Ich fragte die Seele:

„Magst du dir die Sonne anschauen?“ Und die Seele nickte freudig gespannt.

Ich sagte zu ihr:“ Gut. Dann richte deinen Blick zuerst auf das Wasser. Da kannst du anfangen die Sonne mit deinem Blick zu begreifen.“

„Wird sie mir weh tun?“

„Nein, sie wird dich freundlich begrüßen. Sie kennt dich schon seit es dich gibt. Und sie kann es kaum mehr erwarten, dass auch du sie kennen lernen magst.“

Ich bemerkte die Unsicherheit der Seele, aber ich spürte auch ihre Sehnsucht einzutauchen in ein Eigenes.

Sie nahm meine Hand und langsam begann sie ihren Kopf zu heben und ihren Blick auf das Wasser vor ihr zu richten.

Als der erste sanfte Sonnenstrahl ihre Augen küsste, spürte ich ihr Staunen. Aber die zarte Schönheit der untergehenden Sonne. Noch nie hatte sie so etwas gesehen.

Da stand sie in ihrem „Schwarz“ und traf die Sonne!

Lange blieb ihr Blick auf der Wasseroberfläche. Es war, als würden sich so ihre Augen an das Licht gewöhnen. Dann ging ihr Blick höher und dann sah sie sie: die Sonne!

Ihre Augen wurden groß vor Staunen, ihre Atmung wurde ganz leise und sie hörte fast auf sich zu bewegen. So stand sie da an meiner Hand und sagte lange nichts und schaute und war ganz bei sich. Sie wollte sich bewegen und der Sonne ihre Hand hinstrecken, doch da bemerkte sie ihr „Schwarz“, das sie festhielt. Sie sah an sich hinunter und blickte dann betrübt in meine Augen: „Jetzt sehe ich, was ich um mich habe. Kann ich es ausziehen? Aber, wie werde ich aussehen, wenn ich es ausgezogen habe?“

Leicht verängstigt und verwirrt stand die Seele neben mir, noch immer meine Hand festhaltend.

„ Du musst es noch nicht gleich ausziehen. Du kannst es noch anlassen, wenn du möchtest. Lange war es wie ein Panzer für dich, der dich festgehalten hat. Lass uns das Licht und die Sonne noch mehr kennen lernen. Hast du Lust?“

„Ja!!! Das habe ich. Ist die Sonne immer so zart wie jetzt, wenn sie untergeht?“

„Nein. Sie kann auch ganz hell und heiß sein. Möchtest du wissen, wie es ist, wenn die Sonne ganz hell und heiß ist?“
„Oh, ja!“ und durch ihr Schwarz konnte ich ihre Bewegungen im Inneren spüren.

„Gut. Dann lege dich hin und wir werden uns die Mittagssonne holen. Da steht die Sonne am höchsten und sie wird direkt von oben auf uns herab scheinen mit ihrer ganzen Kraft.“

„Wirst du bei mir sein, wenn ich die Mittagssonne gleich treffen werde?“

„Ja, das werde ich. Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, wenn du das möchtest.“

Und so kam sie, die Sonne. Und sie brannte förmlich auf uns herab. Und die Seele war fast am platzen, weil sie die Kraft der Sonne kaum aushalten konnte und so von ihr angezogen wurde. Sie lag da in der prallen Sonne und da passierte es:
Ihr Panzer konnte die Kraft und die Hitze der Sonne nicht mehr aushalten und fing an einzureißen. Er begann vorne am Oberkörper der Seele immer mehr aufzureißen. Die Seele bekam Angst und blickte mich erschrocken an:

„Was passiert da gerade bei mir. Es ist, als würde ich zerreißen. Kann ich die Sonne in meinem Inneren aushalten? Wird sie mich verletzen, wenn ich sie zu mir lasse?“

Ich sagte nichts, sondern wartete. Da sagte die Seele:

„Möchtest du mir helfen, mein Schwarz abzustreifen. Ich will die Sonne auf mir spüren. Ich möchte wissen und fühlen, wie es ist, wenn sie mich berührt.“

Und so half ich der Seele, ohne ein Wort zu sagen, ihr altes schwarzes Kleid auszuziehen.

Sie zuckte am ganzen Körper, als die Sonne ihn traf. Nur kurz und dann spürte ich, wie sie in die Wärme der Sonne eintauchte und sich von Innen heraus auffüllen ließ mit ihrer Hitze und Kraft.

So lag sie da, die Seele, sagte nichts und rührte sich nicht. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig und ihre Augen hielt sie sanft geschlossen.

Eine herrliche Ruhe machte sich um uns breit. So machte auch ich die Augen zu und gab mich ganz diesem zauberhaften Moment hin.

„Welche Gesichter hat die Sonne noch? Ich will sie alle kennen lernen! Sie ist so wunderschön!“

Die Seele konnte sich kaum noch still halten.

„Ja, da hast du Recht. Die Sonne hat noch ein Gesicht. Lass uns den frühen Morgen besuchen.“

Die Seele verharrte in ihrer unbändigen Aufregung und schien kurz zu überlegen, ob sie was sagen sollte. Sie sagte nichts. Sie nahm meine Hand und blickte mit vollem Vertrauen in meine Augen und ich führte sie zum frühen Morgen.

Ich bestieg mit ihr einen sanften Berg an dessen Ende eine unüberschaubare Weite vor uns lag. Noch war es dunkel, aber die Vögel verkündeten schon den nahenden Morgen, der immer in Begleitung mit der aufgehenden Sonne kam.

Die Seele wurde langsam unruhig an meiner Hand. Sie hatte gehofft, das Morgengesicht der Sonne gleich zu sehen, kaum, dass sie den Berg bestiegen hatte.

Ich sagte nichts. Ich blieb ruhig an ihrer Seite stehen und blickte zum Horizont. Und da kam sie, die Sonne des frühen Tages. Ganz langsam zuerst, kaum zu erkennen, schickte sie ihre blau-violetten Strahlen in den beginnenden Tag. Die Seele hatte es zuerst gar nicht bemerkt, sie war viel zu sehr mit den Liedern der Morgenvögel beschäftigt. Da flog ein Vogel an ihr vorbei und im Nachblicken sah sie sie: die frühe Morgensonne. So dunkel und doch schon so hell. So leicht und doch so kraftvoll. Und die Sonne ging rasch in ihre Bahn. Und die Seele wusste kaum wie ihr geschah. Es war als würde die Erde schlagartig aufhören zu atmen und gleichzeitig spürte man ein Beben in jedem winzigsten Pflänzchen um uns herum.

Da ließ die Seele meine Hand los und hüpfte und sprang vor Freude. Sie begann sich zu drehen und ihr ganzer Körper ging mit. Es war, als würde er das erste mal erfahren, was es heißt sich zu bewegen.

Von diesem Tag an besuchte die Seele jedes Sonnengesicht: die Morgensonne, die Mittagssonne und die Abendsonne.

Und ihr „Schwarz“?

Ich weiß nicht genau, wohin es gekommen ist,

Ich weiß, dass die Seele es nie mehr angezogen hat.