Psychoonkologische Begleitung und Beratung

„Wir haben bei Ihnen Krebs festgestellt!“ – So oder so ähnlich beginnt für viele Patienten häufig eine Zeit, die einem Sturz aus der normalen Lebenswirklichkeit gleicht. Betroffene Menschen setzen sich mit vielen Fragen und Ängsten auseinander, denn Krebs – Schreckensdiagnose und Tabuthema zugleich – ist ein schwerwiegender Einschnitt im Leben jedes betroffenen Menschen.

Auf der körperlichen Ebene sind viele Untersuchungen, Operationen, Strahlen- und Chemotherapien zu durchleben.

Krebs und Bewegung:  montags   14:30Uhr

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Auf der seelischen Ebene stehen der Schock, die Betroffenheit, die Angst, die Unsicherheit und die Hilflosigkeit im Vordergrund.

Das gilt sowohl für den Erkrankten als auch für die ihm nahe stehenden Menschen. Wie können Sie mit den damit verbundenen Belastungen umgehen?

Kirsten_Kamm_Psychoonkologie_BB29_Star_of_Bethlehem_ Trostblüte

 

„Ich habe solche Angst
zu sterben.
Aber damit
verhindere ich nicht
meinen Tod –
sondern behindere mein Leben.“
Kristiane Allert-Wybranietz

 

Es gibt keine Patentlösung für den Umgang mit der Erkrankung: Jeder Mensch ist einzigartig und bringt seine eigene Art und Weise im Umgang mit der Erkrankung mit. Daher gibt es auch keine „richtige“ oder „falsche“ Art der Krankheitsbewältigung.

Angst ist ein Gefühl, das die meisten Betroffenen erleben: Angst vor der Behandlung und ihren Nebenwirkungen, Angst vor einer „Apparatemedizin“. Diese Angst ist eine notwendige, normale seelische Reaktion auf die Diagnose Krebs.

Methoden, die Angst aufzulösen, sind ein Ansatz meiner Begleitung.

Wirkung meiner psychoonkologischen Begleitung:

Entlastung, gezielte Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität des an Krebs erkrankten Menschen und seiner Angehörigen.
Ziel ist es, dass Sie sich als ganzer Mensch gesehen wissen und mit dem besten Therapieerfolg Ihr Leben fortsetzen.

  • Sie steigert Ihre Lebensqualität
  • Sie gibt Ihnen Kraft, Mut und Energie, auch in schwierigen Phasen durchzuhalten
  • Sie hilft Ihnen Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren
  • Sie hilft Ihnen, Schmerzen zu reduzieren und die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu mildern.
  • Sie hilft Ihnen, wieder Ziele zu finden und Ihrer Lebenszeit neue Werte zu geben
  • Sie unterstützt die Arbeit der Ärzte, da diese einem innerlich deutlich stabileren und kooperativeren Patienten gegenüberstehen
  • Sie hilft Ihnen im Zweifel auch einen besseren Umgang mit dem gegebenenfalls bevorstehenden Tod zu finden und Ihr Leben würdig abzuschließen

„Sein Unglück
ausatmen können
tief ausatmen,
so dass man wieder einatmen kann.
Und vielleicht auch
sein Unglück sagen können
in Worten
in wirklichen Worten,
die zusammenhängen
und Sinn haben
und die man selbst noch
verstehen kann
und die vielleicht sogar irgendwer sonst
versteht
oder verstehen könnte
und weinen können
Das wäre schon
Fast wieder
Glück.“
Erich Fried

In meiner kinesiologischen Praxis stehe ich Ihnen zur Seite mit:

Gesprächen, in denen Sie in ruhiger Atmosphäre Raum haben, um Ihre

  • Gedanken zu ordnen.
  • Gefühle, Ängste und Sorgen zu äußern, um Sie zu entlasten.
  • Ihre Stärken und Ressourcen zu finden, um Ihre Kräfte zu mobilisieren und negative Zukunftserwartungen abzubauen.

Entspannungstraining

  • zur verbesserten Wahrnehmung des eigenen Körpers.
  • Erreichen einer positiven, entspannten Einstellung zum Alltag.
  • Reduktion von Angst.
  • Hilfe beim Umgang mit Nebenwirkungen.

Gespräche mit Angehörigen, um Möglichkeiten zum Umgang mit der Situation aufzuzeigen
Oft sind Angehörige von Krebspatienten mit der Situation überfordert und fühlen sich rat- und hilflos.

Schmerzlinderung und Entspannung

Phantasiereisen (Heilreisen) aktivieren Ihre Selbstheilungskräfte und stärken Ihr Immunsystems

Methoden, um Ihre Ängste aufzulösen

Carniosacrale Dynamik

Einige Gedanken:

Krise: Die Chinesen verwenden für den Begriff „Krise“ zwei Schriftzeichen „wei-ji“, die „Gefahr“ und „gute Gelegenheit (Chance)“ bedeuten (nach Fritjof Capra).

Krankheit als Veränderung: Krankheit kann aber auch als Anstoß zur Veränderung gesehen werden. Schließlich verändert sich im Laufe des Lebens fast alles einmal: die Art zu fühlen, zu denken, zu erleben, Freundschaften, Liebesbeziehungen, Lebensziele, der Körper, die Seele. Veränderung ist das Wesen des Lebendigen. viele Veränderungen vollziehen wir freiwillig, manche – z.B. Krebs – werden uns auferlegt. Krebs bringt Veränderungen mit sich, die vor allem schmerzlich sind, andererseits aber auch genutzt werden können.